Abschied von der deutschen Alpenstraße

Wir sind zwar schon wieder zu Hause, aber trotzdem hier noch einige Eindrücke unseres Urlaubs.

Sowohl Lechbruck als auch Mittenwald sind Flößerstädte – und nicht nur die. Aber gelegen am Lech und an der Isar war das natürlich eine günstige und naheliegende Art, Dinge zu transportieren.

Mittenwald ist wirklich eine beeindruckende Stadt mit wunderschönen Gebäuden. Ein guter Abschluß unserer Fahrt auf der deutschen Alpenstraße.

Mit einem Blick auf die kaum verhüllte Karwendelspitze verabschieden wir uns bis zu einem Wiedersehen…

Ausflug auf die Zugspitze 🥾🥾☀️🥾🥾☁️

Nachdem wir heute Morgen relativ spät gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem größten Abenteuer in diesem Urlaub: Der Zugspitze. Wir wollten gern mit der Seilbahn auf den höchsten Berg Deutschlands fahren. Schon der Weg bis dorthin war wieder einmal traumhaft.

Mit der Seilbahn ging es dann hoch auf den Berg. Auf halber Strecke wurden wir von Wolken eingehüllt, aber kurz vor dem Gipfel klarte es auf und wir hatten dann auch eine fantastische Sicht ins Tal, insbesondere auf den Eibsee, der durch sein türkisblaues Wasser besticht.

Dort geht’s hoch
Blick ins Tal
Der Eibsee
Die österreichische Seite der Zugspitze …
Der Gipfel – dorthin geht’s nur noch zu Fuß
Und zwar über Leitern und an Seilen.. Aber wir haben es geschafft, 2962 m hoch! 😎😎

Nach einer kurzen Pause und ausgiebigem Fotografieren fuhren wir mit der Gletscherbahn wieder ein Stück den Berg hinab. Dort steht die Zugspitzkapelle.

Blick auf die Gletscherbahn
Die Zugspitzkapelle

An dieser Station haben wir dann eine längere Rast gemacht, etwas gegessen und Almdudler getrunken. 😊😉, sowie Raben gefüttert, die äußerst hungrig zu sein schienen.

Der Himmel zog sich nun zu, so daß wir mit der Zahnradbahn wieder ins Tal fuhren. Nach einem kurzen Abstecher nach Mittenwald lassen wir nun den für uns denkwürdigen Tag langsam ausklingen. Wer hätte gedacht, daß wir tatsächlich auf der Zugspitze stehen würden. 😊😊

Auf der Alpenstraße nach Mittenwald

Heute brachen wir zu unserer vorerst letzten Etappe der Alpenstraße auf, und zwar bis Mittenwald. (Den Rest werden wir sicher zu einem späteren Zeitpunkt noch erkunden).

Kurz nachdem wir Lechbruck verlassen hatten, gab es aber erst noch einen Zwischenstopp auf der Schönegger Käsealm. Da mußte ich unbedingt hin, denn der Käse hier im Allgäu ist sehr lecker: Für mich der „Blümchenkäse“ , für meinen Mann der herzhaft stark(e)riechende. 😉

Weiter ging es und schon waren wir in Ettal mit seinem bekannten Kloster, der Klosterbrauerei und der Klosterimkerei…

Wieder einmal führte uns die Alpenstraße durch herrliche Landschaften unter einem blauen Himmel mit dicken Quellwolken. Sie wurden in den letzten Tagen mehr und dunkler, aber zum Glück hat es immer nur Nachts geregnet und wir konnten während des Tages viel unternehmen.

Nun sind wir in Mittenwald angekommen und die Berge rings um uns herum stecken die Köpfe in die Wolken. 🤔

Da wir also keine Chance bei den Bergen hatten sind wir bis zur Isar gelaufen, die ganz in der Nähe ist. Auch sie hat klares, grün-blaues Wasser.. Herrlich!

Genieße die kleinen Dinge, sie machen das Leben großartig: Die Farben und der Duft der Blüten, das Murmeln eines Bachs oder das Rauschen eines Wasserfalls. Vogelgezwitscher, Grillengezirpe – eine kostenlose Symphonie. ☀️(rw)

Lechseerundweg

Mein Mann schlug heute vor, einmal den Stausee zu umrunden. Ich hatte ja die Befürchtung, daß wir dann seeehr lange unterwegs wären, denn wohin wir blickten – nur Wasser. Allerdings erfuhren wir, daß es tatsächlich einen etwa 10 km langen Rundweg gibt und schon ging es los. 🥾🥾🥾🥾

Dies war zunächst die grobe Richtung: Die Kirche von Lechbruck. Und wirklich, ein wunderbarer Weg durch die Natur, immer relativ nah am See entlang, farbenprächtige Blumen, Enten, Schwäne, Haubentaucher, Gänse und vieles mehr. Sogar Jungvögel konnten wir beobachten.

Der Lech, ein 256 km langer Fluß, der in Vorarlberg entspringt, hat einige Stromschnellen, wo das Wasser deutlich seine Kraft zeigt. Und es ist blau – grün, fast wie Gletscherwasser. Wenn man mache Fotos sieht könnte man meinen, man sei in der Südsee…

Begleitet von den Rufen der Gänse und dem Vogelgezwitscher liefen wir auch über Wurzelwege… 🥾🥾☀️🥾🥾 Was braucht es mehr, um glücklich zu sein?

Öffnen wir die Augen weit, gehen wir langsam und aufmerksam – und die Schönheit der Schöpfung entfaltet sich vor uns. (rw)

Euch allen eine gute neue Woche.

Von Wertach nach Lechbruck

Welch eine schöne Landschaft durften wir heute genießen! Dabei war es zunächst dunstig..

Das aber änderte sich schnell und schon kurze Zeit später machten wir einen Halt am Weißensee. Gerade Sonntags scheint er viele anzuziehen… Ein Idyll zum Entspannen, Schwimmen u. v. m.

Füssen, Bayerns höchst gelegene Stadt, lud uns zum Stadtbummel ein. Und wirklich, die Altstadt und das Hohe Schloß sind wunderschön. Wenn man bedenkt, daß die Verzierungen der Mauern – täuschend echt – nur aufgemalt sind, ist das wirklich meisterhaft.

Weiter ging es Richtung Königsschlösser: Hohenschwangau und Neuenschwanstein. In Anbetracht der Hitze und der vielen Besucher haben wir allerdings auf einen Besuch verzichtet und nur Fotos gemacht.

Bevor wir unseren Campingplatz in Lechbruck am Lechstausee erreichten, besuchten wir noch die St. Johannes Baptist Kirche, (ein ehemaliges Prämonstratenserkloster,) in Steingaden. Der naheliegende Klostergarten St. Johannes ist einfach großartig, mit vielen bunten Blumen, einem Labyrinth, Figuren der Bildhauerin Marion Werner und Sitzecken zum Verweilen etc.

Jetzt sind wir auf unserem Campingplatz und lassen den Abend langsam ausklingen.

Alpenstraße von Nesselwang nach Pfronten

Nesselwang: Seine Hauswände sind das Besondere des 800 Meter hoch liegenden Ferienorts. Besonders schön war die Sicht von der Alpenstraße auf den Ort.

Blick auf Nesselwang
Das Rathaus
Lost place? Aber schön…

Mein Mann kam dann auf die gute Idee, mit dem Sessellift zur Bergstation der Alpspitze (1575 m) zu fahren. Gesagt, getan. Ich war sicher noch ein Kind, als ich zum letzten Mal im Sessellift zu einer Bergstation unterwegs war. Schöne Erinnerungen…. Um zum Gipfel zu gelangen, mussten wir noch einmal 25 Minuten zu Fuß laufen – 🙄. Nach anfänglichem Zögern (meines Mannes ) ging es dann aber doch durch bunte Wiesen und über felsige Pfade Richtung Gipfelkreuz. 😎😎.

Letzter Schnee…

Es war in sehr schöner Ausflug dorthin.

Weiter ging es dann nach Pfronten, einem hübschen Fremdenverkehrsort mit der Burgruine Falkenberg als Wahrzeichen. Schon König Ludwig II hielt sich gern dort auf.

Die Burgruine

Mich haben in Pfronten besonders das Heimathaus und ein ähnliches schönes, altes Haus begeistert. Auch das Erinnerungen an meine Kindheit, als wir oft Urlaub in solch einem alten Haus machten, allerdings in Vorarlberg, Österreich.

Unten das Heimathaus, weiter oben ein ähnliches altes Haus und darüber die St. Nikolauskirche
Der Eingang zum Heimathaus
Blick in die gute Stube

Nach diesen vielen Eindrücken freuten wir uns wieder auf den Campingplatz. Übrigens gibt es hier witzige Ortsnamen: Haus, Buch oder Oy… Schön, wenn man so viel Interessantes bei strahlendem ☀️nschein kennenlernen kann. 🚐 Ra’Ul hält sich auch tapfer – alles gut.

Unterwegs nach Wertach an den Grüntensee

Nach einem negativen Coronatest setzten wir heute unsere Fahrt auf der deutschen Alpenstraße Richtung Wertach am Grüntensee fort. Es ist immer noch sehr warm,🥤🥤 aber wir haben genügend Wasser dabei.. Vorbei am zahlreich besuchten Alpsee ⛱️🏄‍♀️🏊‍♀️🚣 kamen wir nach Rauhenzell. Rechts der Straße liegt eine Burg, die wir uns gern angeschaut hätten, aber wir fanden keinen Zugang dorthin🤔, also fuhren wir weiter.

Atemberaubend war die Strecke über den Oberjochpass (ein 1178 m hoher Gebirgspaß, 800 m westlich der Grenze zu Österreich) mit mehr als 100 Kehren. Diese Paßstraße ist die Verbindung zwischen Bad Hindelang im Ostrachtal und dem Hochtal von Oberjoch. Der Ort selbst ist ein Bergdorf und das Tor zur Region Allgäu.

Ein ganz besonders lohnenswerter Aussichtspunkt auf der Paßstraße ist die „Kanzel“,von der aus man einen fantastischen Ausblick hat.

Schmetterling und Blumen… ☀️
Diese Amsel genoß die Aussicht – und die Kletterer, die im Fels gegenüber unterwegs waren.
Kanzelhütte

Gegen 14 Uhr kamen wir dann bei unserer nächsten Station, dem Campingplatz am Grüntensee, an.

Hier bleiben wir bis übermorgen und genießen das weiterhin warme Wetter…

Hinter dem rot-weißen „Paravent“ findet man unseren Ra’Ul. 🚐😎😎

Rund um Weiler-Simmerberg

Heute war ein ☀️ntag – seeehr warm… wir brauchten unterwegs viel Wasser -🥤- mit und ohne Blubber…

Nachdem wir morgens erst einmal unseren Ra’Ul versorgt hatten, fuhren wir zur Hausbachklamm. Das ist ein malerischer, von großen Gesteinsformationen umgebener Wanderweg durch eine von Wasser geformte Kalklandschaft.

Anschließend ging es weiter zum „Wildblumenmoos“ – ein unglaublich farbenprächtiges Landschaftsjuwel mit Moortümpeln und seltenen Pflanzen… etwa 500 Meter vor der Grenze nach Österreich gelegen.

Einen kurzen Abstecher nach Österreich haben wir dann doch noch gemacht 😉 und ein Eis🍦auf die Hand und einige Lebensmittel gekauft… 🧀🥑

Zum Schluß besuchten wir dann noch die Scheidegger Wasserfälle…und die Rohrbachschlucht. Die Wege rund um die Wasserfälle sind schön angelegt und – für kleine und große Kinder – gibt es viel Abwechslung. Man kann die Wasserfälle von vielen Positionen aus anschauen, und dabei mehr als 150 Stufen treppauf und treppab gehen. 😎😉

Ein sportliches Vergnügen in herrlicher Natur, aber es gibt auch immer wieder Bänke zum Ausruhen und Genießen – allemal sehr lohnenswert.

Am Ende dieses warmen, sportlichen Tages schmeckte uns das Feierabend-Radler ganz besonders gut. 🍻

Unterwegs im Allgäu🚐☀️😎😎

Heute sind wir Richtung Bodensee und weiter nach Weiler-Simmerberg zum Campingplatz mit Alpensicht ⛰️ gefahren.

Es ist schön hier, saftige Wiesen, Vogelgezwitscher und Kuhglockengeläute… und Grillengezirpe – was ich sonst nur von Spanien kenne.

Gegen Abend sind wir eine große Runde um den Campingplatz gelaufen, zu dem auch ein kleiner See gehört…

Im Leben sind es manchmal die kleinen Dinge, die kurzen Augenblicke, die überraschenden Begegnungen, manchmal auch nur ein Duft, die uns glücklich und das Leben so lebenswert machen… (dP)

Morgen erkunden wir dann die Umgebung. Es gibt viel zu sehen – schauen wir’s an!

Neustadt-Mußbach in der Pfalz

Seit gestern sind wir wieder mit unserem Raúl unterwegs. Zunächst bis in die Pfalz, Familie💖 besuchen, dann geht’s weiter zur deutschen Alpenstraße. Unser heutiger Campingplatz ist mitten in den Weinbergen…

Morgens haben wir uns Mußbach angeschaut – ein wirklich schöner Ort, der vor ca. 1300 Jahren in der von den Römern in Kulter genommenen Gemarkung gegründet wurde.

Immer wieder sehen wir wunderschöne alte Häuser mit Blumenschmuck und Weinranken oder Feigenbäumen. Ein fast verwunschener Ort – nicht zu vergessen die zahlreichen Winzer, die Wein anbieten🍷🍷.

So sitzen wir auch gerade – nach gemeinsamem Waffelessen und Grillen mit den Kindern – wieder im Weinberg neben unserem Raúl, trinken ein Glas Rotwein und lassen den Tag – fernab von Fußball 😉 ⚽ – ausklingen. 😎😎